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Wahrnehmung – #deine Entscheidung, #deine Magie

Wahrnehmung – #deine Entscheidung, #deine Magie

von Nicole Hauser - 29.01.2026 - 0 comments

 

Wahrnehmung – #deine Entscheidung, #deine Magie


Was Wahrnehmung eigentlich ist

Wahrnehmung ist die Aufnahme, Filterung und Verarbeitung von Reizen aus Umwelt und Körperinnerem.
Aus Sehen, Hören, Riechen und Fühlen entsteht ein subjektives inneres Bild der Wirklichkeit.

Dieses Bild wird geprägt durch:

  • Erfahrungen
  • Erwartungen
  • Aufmerksamkeit

Wahrnehmung hilft uns, uns zu orientieren, Entscheidungen zu treffen und bewusst zu handeln.


Was ist Wahrnehmung eigentlich – und warum ist sie so wichtig?💌

Für mich bedeutet Wahrnehmung, alles, was in mir und um mich herum geschieht, bewusst zu erkennen und da sein zu lassen.
Ohne Bewertung.
Ohne Erwartung.
Ohne innere Diskussion.

Manchmal sind es nicht die großen Erkenntnisse, sondern die einfachen, unscheinbaren Dinge, die uns wirklich weiterhelfen.
Keine Lösung für alles – aber ein Anfang.


Wahrnehmung als Ausgangspunkt 🏳

Wenn ich einen Raum, eine Situation oder mich selbst wahrnehme, entsteht ein klarer Ausgangspunkt:

SO IST ES. Das bringe ich schon mit!!!👜

Nicht mehr und nicht weniger.
Ohne Urteil. Ohne Interpretation.

Jetzt verändere ich etwas.
Ich stelle einen Stuhl um.
🪑
Ich singe ein Lied.
Ich trommle, tanze, putze, räuchere oder halte ein Ritual ab.

Die entscheidende Frage ist nicht was ich tue, sondern:
Was verändert sich?
In mir?
Im Raum?


Wahrnehmung im Alltag – die kleine Kaffeetasse

Wahrnehmung beginnt nicht im Meditationsraum, sondern im Alltag.
Zum Beispiel morgens beim Herausnehmen einer Kaffeetasse aus dem Schrank.

  • Ich bin neutral – nichts Besonderes geschieht.
  • Ich empfinde Freude, weil diese Tasse von meiner Oma ist.
  • Oder: In mir tobt ein Sturm, weil mich genau diese Tasse an meinen Ex erinnert – an alte Diskussionen, an Drama, an Schmerz.

Und plötzlich ist da ein Gefühl, das gar nichts mit dem Morgen zu tun hat.

Warum tun wir uns das an?
Warum stehen Dinge jahrelang in unseren Räumen und lösen immer noch Emotionen aus?

Manchmal beginnt unser Tag schwer –
und wir wissen nicht einmal, warum.


Dinge, die nicht zu ändern sind

Manches ist geschehen und lässt sich nicht rückgängig machen.
Doch vielleicht können wir über Wahrnehmung einen Weg finden, diese Erfahrungen zu integrieren.

Sie sind ein Teil von uns geworden.
Und was Teil von uns ist, möchte gesehen werden – nicht bekämpft.

Eine alte buddhistische Geschichte hilft, diesen Prozess zu verstehen.


Das Gleichnis von den zwei Pfeilen

Ein Schüler klagte seinem Lehrer über anhaltende Schmerzen.
Der Lehrer antwortete mit einer einfachen Metapher:

Der erste Pfeil ist der Schmerz selbst – unvermeidlich, ein Schicksalsschlag.
Der zweite Pfeil ist unsere Reaktion darauf: Wut, Angst, Widerstand, Selbstmitleid.

Der erste Pfeil tut weh.
Der zweite macht daraus Leiden.

Der zweite Pfeil ist optional.

Wenn wir aufhören, gegen den ersten Pfeil zu kämpfen, bleibt der Schmerz –
aber das Leiden verliert seine Macht.


Meine eigene Erfahrung mit Wahrnehmung

Als ich begann, meine Wahrnehmung bewusst zu trainieren und einfach zu fühlen, was gerade in mir und im Raum geschieht – ohne Bewertung –, veränderte sich etwas Grundlegendes.

Ich bemerkte immer häufiger:

  • Welche Gedanken bestimmte Gegenstände in mir auslösten
  • Wie daraus Gedankenspiralen entstanden
  • Wie ich danach handelte – wütend, traurig, überfordert

Früher konnte ich das kaum stoppen.
Ich wartete einfach, bis es vorbeiging.

Durch die bewusste Wahrnehmung gewann ich Abstand.
Ich konnte neue Entscheidungen treffen:

  • Dinge loslassen
  • Dinge verschenken🎁
  • Oder ihnen auf einer inneren Ebene begegnen

In meiner Welt ist alles beseelt.
Und genau deshalb ist dieser Dialog möglich.

Ich begann, alte Glaubenssätze zu erkennen –
und sie in kraftvolle neue zu verwandeln.


Theorie reicht nicht – Übung verändert alles

Über Wahrnehmung wird viel geschrieben.
Viele Menschen verstehen das Konzept theoretisch.

Und dann kommt das große Aber:

Wenn wir nicht üben, bleibt es Wissen ohne Wirkung.

Wahrnehmung muss verkörpert werden.
Sie muss in die Knochen rutschen.
🦴
Durch Übung.😳
Egal wann.
Egal wo.

Einfach anfangen.


Kleine Übung für den Alltag

Beschreibe innerlich, was du wahrnimmst.
Welche Bilder, Gefühle oder Erinnerungen tauchen auf?

Nicht bewerten nur wahrnehmen!!!

Zum Schluss

Manchmal sind es nicht die großen Konzepte,
sondern die leisen Momente der Klarheit,
die alles verändern.

Ins Tun kommen.

Deine Wahrnehmung.
Deine Entscheidung.
Deine Magie.