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Die Magie unserer Ahnen (Letzter Teil -4) Die Zukunft der Magie

Die Magie unserer Ahnen (Letzter Teil -4) Die Zukunft der Magie

von Nicole Hauser - 25.08.2026 - 0 comments

Die Magie unserer Ahnen (Teil 4)

Die Zukunft der Magie: Wie altes (heidnisches), magisches Wissen heute die Welt bereichern würde

In den ersten drei Teilen unserer Reihe haben wir tief in die Vergangenheit geschaut: Wir haben die im Verborgenen geretteten Zaubersprüche unserer Ahnen entdeckt, die Kunst des Besprechens kennengelernt und die Schutzmagie des alten Dorfalltags erkundet. Doch wenn wir heute über Heidentum und Hexenwissen sprechen, tun wir meistens so, als wäre es ein verstaubtes Museumsstück. Wir denken an einsame Hütten im Wald, an wallende Kleider und vergilbte Bücher. (Was auch sehr spannend ist)

Durch das Nadelöhr der Zeit

Unsere Ahnen waren es, die den Grundstein für alles gelegt haben, was wir heute besitzen. Sie trotzten eisigen Wintern, rodeten Urwälder und bauten die ersten Gemeinschaften auf. Sie gingen durch unzählige geschichtliche Nadelöhre – Krisen, Kriege und die unerbittlichen Naturgewalten.

Dabei hinterließen sie uns kein starres Dogma, sondern ein lebendiges Vermächtnis: Ehre, Eigenverantwortung und den unbändigen Drang nach Wissen. In einer Welt, in der ihr Glaube ungebrochen fortlebt, ehren wir diesen Weg, indem wir ihre Weisheit mit der Technologie von morgen verschmelzen.

Aber hast du dich jemals gefragt: Wie würde unsere Welt heute aussehen, wenn diese magische und erdige Tradition niemals unterbrochen worden wäre?

Dass das alte, vermeintlich primitive Bild so dominiert, liegt nur daran, dass der historische Faden durch die Christianisierung radikal abgerissen ist. Das heutige Neuheidentum versucht mühsam, die alten Fragmente zu rekonstruieren.

Doch in einer ungebrochenen, natürlichen Linie wäre dieser Glaube heute so modern, dynamisch und zukunftsorientiert wie jede andere Facette unserer Zivilisation.

Schauen wir uns an, wie die magischen Schlüsselpositionen von einst in unserer modernen Gesellschaft aussehen könnte.

Die moderne Völva: Seherin

Die historische Völva war eine hochangesehene Seherin. Sie reiste von Ort zu Ort, versetzte sich durch den rituellen Gesang (Seidr) in Ekstase, blickte durch den Schleier, reiste über den Zaun und interpretierte oder wandelte das Schicksal mit Hilfe ihrer Verbündeten

Würde eine Völva heute nur in einer einsamen Waldhütte sitzen? Absolut nicht. Sie wäre eine strategische Beraterin der Elite.

  • Die Chefetagen der Welt: Moderne Völven säßen in den Chefetagen von Weltkonzernen, bei politischen Gipfeln oder in der Wetter- und Klimaforschung. Sie wären anerkannte, hochbezahlte Expertinnen für Zukunftsforschung und Krisenmanagement und vor allem für das Gleichgewicht in allen Bereichen. Ihre Worte hätten Bedeutung.

 

Was denkst du?

 

Die moderne Hagazussa: Die Zaunreiterin an der Schnittstelle der Wissenschaft

Das Wort „Hagazussa“ ist der Ursprung unseres heutigen Wortes „Hexe“. Es bedeutet wörtlich „Zaunreiterin“. Sie war diejenige, die auf dem Zaun saß – der Grenze zwischen der zivilisierten Dorfgemeinschaft und der wilden, ungezähmten Natur des Urwalds. Sie vermittelte zwischen der Menschenwelt und der Geistwelt.

Heute wären Hagazussas die radikalen Hüterinnen der planetaren Grenzen:

          Spitzen-Biologinnen und Öko-Genie:

Du würdest sie als führende Köpfe in der Pharmazie, der Biochemie und dem Umweltschutz finden. Das „Reiten auf dem Zaun“ wäre heute die Schnittstelle zwischen moderner Wissenschaft und spiritueller Ökologie- mit der Einsicht, dass die Natur heilig und beseelt ist.

Die Brücke zur Mikrobiologie:

Sie würden die Geister der Pflanzen und Pilze nicht nur durch Kommunikation und Intuition verstehen, sondern auch durch Genetik und Quantenbiologie. Sie würden das Myzel-Netzwerk im Waldboden mit derselben Ehrfurcht erforschen, mit der ihre Ahninnen Kräuter sammelten. Und dies alles für die Menschen, die Natur, die Tiere und Geister ihres Ortes- verbinden und im Gleichgewicht halten.

Ganzheitliche Medizin im Krankenhaus:

In einer ungebrochenen Tradition hätten unsere Krankenhäuser heute eigene Hagazussa-Abteilungen. Dort würde hochtechnologische Medizin ganz selbstverständlich mit schamanischer Pflanzenheilkunde und energetischem Besprechen kombiniert werden. Es gäbe keinen Widerspruch zwischen Chemie und Energie zwischen Körper-Geist-Seele – alle drei wären Teil der Heilung.

Was denkst du?

 

 

Die Magie ist nicht verschwunden – sie wartet auf uns

Die Volksmagie unserer Ahnen war niemals primitiv; sie war hochgradig pragmatisch, wirkungsvoll und intelligent. Sie nutzte das beste Wissen, das zu der jeweiligen Zeit verfügbar war.

 

Die Liebe zu unserem Land zu unseren Geistern, Ahnen, zu unseren Tieren und Bäumen wäre nicht nur eine Wahl, sie wäre unser heiliges Erbe und unser Versprechen. (inspiriert durch Viola)

 

Wenn wir heute die Natur ehren, die Muster der Welt verstehen wollen und unsere eigene Intuition schulen, dann tun wir genau das, was eine moderne Völva oder Hagazussa tun würde. Wir müssen nicht im Gestern leben, um alte Magie mit neuem Blick und neuem wissen zu praktizieren. Wir müssen die Augen öffnen für die Muster von heute – denn das Gewebe des Schicksals spinnt sich in diesem Augenblick weiter.

 

Altes Wissen gibt uns Halt,

 neue Technik gibt uns Raum. Wahre Magie entsteht dort, wo beide sich im Gleichgewicht die Hand reichen. Vergiss es nicht.

wachsen-werden-vergehen  der ewige Kreislauf 🙃

 

LG Nicole

 

Schlagwörter: Magie, Ahnen, Teil 4, Zukunft